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4. Klassen besuchten die CeBit in Hannover sowie Wolfsburg

Wie jedes Jahr besuchte der 4. Jahrgang der Informatik-Abteilung der HTL St. Pölten  die VW-Werke in Wolfsburg sowie die CeBit in Hannover, welche heuer erstmals im Juni stattfand. Begleitet wurden die 4. Klassen vom Organisator Prof. Christoph Schreiber sowie von den Professoren Ilse und Gerd Riesenhuber.

Bericht: Alex Lohr (4AHIF)                                                                                                  Fotos: FOL. Gerd Riesenhuber

 

Nach einer neunstündigen Zugfahrt nach Hannover folgte eine Stadtführung durch Hannover, wo ein Gruppenbild unter dem Ernst-August-Denkmal in Hannover gemacht wurde.Bei der Stadtführung wurden wir von einem Führer vom Bahnhof weg über den sogenannten ‘Roten Faden’ von Hannover geführt, welcher an den bemerkenswertesten Denkmälern und Stadtteilen vorbeiführt. Dazu zählt z.B. der Gullyman, einem Kanaldeckel aus dem Tag und Nacht Musik an die Oberfläche ertönt. 

Die Aegidienkirche, eine im Zweiten Weltkrieg zerstörte und nicht wieder aufgebaute Kirche mit offenem Dach beeindruckte Lehrer und Schüler. Das Besondere ist die sogenannte Schattenlinie, welche die Zacken der Fassade der Kirche zu einem gewissen Zeitpunkt abbildet. Diesen bestimmten Zeitpunkt hielt aber die Erfinderin Dorothee von Windheim geheim.Zusätzlich besichtigten wir das Neue Rathaus von Hannover, welches insofern speziell ist, das es einen Kuppelaufzug besitzt, der zwar leider gesperrt war, jedoch in einem Winkel von bis zu 17° verläuft.

Bevor die Führung durch die VW-Werke in Wolfsburg begann, konnten sich die Schüler frei in der Autostadt von VW bewegen und die verschiedenen Pavillons, wie Audi, Lamborghini, Bugatti, Skoda, Porsche, Seat besichtigen. Es hätte auch die Möglichkeit gegeben, in den Autowelten mit einem ausgeliehenen Auto auf einem vorgefertigten Track mit sämtlichen Hindernissen zu fahren, jedoch waren alle Fahrten für diesen Tag ausgebucht. Bei der Führung durch die Werke setzten sich die Schüler und das Lehrpersonal in einen Zug, welcher durch die Fabrik fuhr. Dabei gab es ähnliche Produktionsmethoden und Automatisierungsmöglichkeiten wie in den BMW Werken, die wir voriges Jahr besichtigten, zu sehen. Ein sehr hoher Prozentanteil des Werks läuft automatisiert und muss sehr flexibel sein, da es alleine für einen VW Golf ca 130.000 verschiedene Konfigurationsmöglichkeiten gibt.

Am letzten Tag besuchten wir die CeBit: Von 9 Uhr bis 18:30 besichtigten wir die größten und interessantesten Aussteller der "Computerwelt". Der Chiphersteller Intel präsentierte seine Augmented Reality Brille, demonstriert wurde dies mit einem Videospiel, welches Geschicklichkeit erforderte. Zusätzlich stellten sie ihr Startupprojekt, den Volocopter, aus, in welchen man sich auch hineinsetzen konnte.

Auf der Ausstellung dominierten der Virtual und Augmented Reality Sektor. Für diesen Bereich wurde auch eine ganze Halle reserviert, mit einem Sektor, an dem den ganzen Tag Vorträge dazu gehalten wurden. Der Softwaregigant IBM stellte einen Lastwagenkran aus, mit welchem man mit einem Tisch in die Luft befördert wurde.

Einige Schüler nahmen sogar die Möglichkeit wahr, Kontakte mit verschiedenen Firmen zu knüpfen, so etwa mit dem Leiter der HR Abteilung von Rohde & Schwarz - einem Cloud-Security Anbieter. - Am auffälligsten auf der CeBit war das Riesenrad von SAP, in welchem man einen wunderbaren Überblick über das riesige Messegelände von Hannover erhalten konnte. Dabei wurde einem auch klar, dass man sich an einem Tag nicht alles ansehen kann, was die Messe bietet.

Fazit: Eine interessante Reise nach Hannover und zudem - gerade für angehende Informatiker - hochinteressante neue Informations- und Networking-Möglichkeiten!