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3. Klassen erkunden Vorarlberg und Liechtenstein - eine besondere Reise mit Herrn Prof. List!

In der letzten Schulwoche besuchten unsere 3. Klassen die westlichste Stadt Österreichs: Feldkirch. Sie ist mit ihren ungefähr 32.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Vorarlbergs und liegt direkt an der Grenze zu Liechtenstein und der Schweiz, was wir auch zum Anlass nahmen, unsere beiden Nachbarländer näher zu erkunden.

 

Text: Lukas Raich u. Nikolaus Süß (3BHIF); Fotos: Prof. List u. Weixlbaum; Stefan Kohler u. Benjamin Berger (3BHIF)

Der erste Tag begann nach einer sechsstündigen Zugfahrt klassisch, wenn man mit Professor List reist: mit einer Stadtführung! Wir erkundeten neben der Stadt auch die Schattenburg, welche oberhalb der Stadt liegt. Sie wurde um etwa 1200 erbaut und war bis 1390 Sitz der Grafen von Montfort, von denen auch das Vorarlberger Landeswappen stammt.

Am zweiten Tag ging die Reise in das viertkleinste Land Europas, das Fürstentum Liechtenstein. Doch bevor wir das etwa 160 km² große Land erkundeten, reisten wir noch zu den Eidgenossen nach Buchs, um – zu Fuß – den Schweizer Ort Werdenberg mit seiner Ruine zu entdecken.

Zurück in Liechtenstein haben wir uns mit einem „City-Train“ den Hauptort Vaduz angesehen. Eine Gruppe wurde dabei „entführt“: Als unser Professor gezahlt hat, ist der Zug lehrerlos abgefahren. Erst nach Bezahlung des „Lösegelds“ kamen wir wieder frei. Doch während der „Geiselnahme“ sahen wir unter anderem das Schloss des Fürsten Hans-Adam II. und das Rheinparkstadion, wo Österreich bei der Qualifikation zur Europameisterschaft 2016 auf die Fußballnationalmannschaft Liechtensteins stieß und diese mit einem 0:5 vom Platz fegte. Nach der Sightseeing-Tour konnten wir uns zwischen einer Besichtigung der Burg Gutenberg und Wandern entscheiden. Die Bergsteiger nahmen den Sessellift auf das Sareiserjoch und stiegen nach einer kurzen Einkehr auf einer Hütte hinab ins Tal nach Malbun. Die Burgleute nahmen den Bus in Richtung Balzers und besichtigten die zweite Liechtensteiner Burg, die früher den Habsburgern, mittlerweile aber dem Fürstentum gehört. Hier ergab sich die Gelegenheit zu einem kleinen Turnier auf der ältesten Kegelbahn des Fürstentums.

Den dritten Tag widmeten wir Bregenz, der Hauptstadt Vorarlbergs. Ein Höhepunkt war die beeindruckende Seebühne mit dem Bühnenbild der Oper Turandot. Anschließend hatten wir mehrere Möglichkeiten:

Die „Leistungsgruppe Wandern“ mit Prof. Otto Reichel und Prof. Martin Weixlbaum erklomm den Pfänder (allerdings mittels Seilbahn) und stieg dann auf sehr schönen, teils unmarkierten Wegen  hinab. Dabei wurde die Route perfekt an die Position der Geocaches angepasst, wobei alle Mitwandernden ihren Spaß hatten.

Die Gruppe um Prof. Richard List fuhr mit dem Zug entlang dem Bodensee in die Schweiz nach  Rorschach am Bodensee. Mit der Zahnradbahn ging es in den Appenzeller Luftkurort Heiden. Dort gingen wir zum Hauptplatz mit seiner großen Kirche, die vor rund 180 Jahren abgebrannt und neu aufgebaut wurde. 400 Meter über dem Bodensee plus den knapp 100 Meter hohen Kirchturm hatten wir einen schönen Blick über den ganzen Bodensee. Zurück in Rorschach, bestiegen wir ein schönes altes Motorschiff, das uns nach Lindau brachte. Hier gab es noch einen kleinen Rundgang durch die Inselstadt. Alle drei Gruppen trafen sich wohlbehalten in Bregenz wieder und wir fuhren gemeinsam nach Feldkirch zurück.

Zusammenfassend lässt sich sagen, es war eine sehr gelungene Woche, wenn auch die letzte für unseren geliebten Herrn Prof. List, der uns mit Schulschluss leider in die Pension verlassen wird. Wir hatten in all den Jahren sehr viel Spaß und Freude, ganz besonders allerdings in den letzten vier Tagen!