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„Auf den Brettern, die die Welt bedeuten“ – die Rhetorikschüler der 3. IF-Klassen blickten hinter die Kulissen des Landestheater NÖ


A
m 19. Mai d.J. nahmen die Rhetorikgruppen der 3AHIF  sowie 3BHIF  mit Frau Mag. Sigrid Wieser an einer Führung durch die vielfältigen Räumlichkeiten des Landestheaters NÖ  in  St.  Pölten teil.


Fotos: Alexander Bichler (3BHIF)

 

Erste  Informationen über die Geschichte des Theaters, über technische Details u.s.w. erhielten wir in den ersten Sitzreihen des Theatersaals vor der Bühne. Es war sehr interessant, uns in diesem großen Theater frei bewegen zu können,  an einem Ort, den man sonst nur von Abendaufführungen her und mit großem Publikum kennt. Unsere Kulturvermittlerin Nehle Dick erklärte sehr anschaulich die unterschiedlichen Arbeitsbereiche, die ein Theaterbetrieb offeriert. Sehr interessiert waren wir am Betätigungsfeld der Souffleure und Schauspieler, da ja Sprache und Stimmbildung unsere Ausgangsmotivation für diesen Lehrausgang darstellten. Doch auch andere Theaterberufsfelder, wie Inspizient, Regie,  Dramaturgie, aber auch Ton-, Video- und Lichttechnik klangen aus den Worten der Kulturvermittlerin sehr interessant. Nicht zuletzt steckt hinter dem großen Theaterbetrieb eine ausgeklügelte Logistik, auch die Informatik betreffend!  - Und dann ging es schon auf die Hauptbühne! Hier fanden wir im sich weit ausdehnenden Hinterbühnenbereich hübsche, mittelalterliche Kulissen und Requisiten vor, wie einen Burgturm, Schwerter, einen Morgenstern und  für die Epoche typische Einrichtungsgegenstände . Diese Bühnenausstattungen stammen aus der aktuellen Produktion „Das Gespenst von Canterville“.

Von der Bühne ab ging es dann zwei Stockwerke hinauf zu den Masken-, Kostüm- und Requisitenräumen – ein Traum für alle, die sich gerne verkleiden oder etwas „Theaterblut“ in sich spüren.  Stichwort „Theaterblut“ – denn solches fließt ja für manche Stücke in geraumen Mengen über die Bühne bzw. über Schauspieler-Leiber: Dieses Kunstblut wird mit Geschmack und einer speziellen Duftnote versetzt, wie z.B. Minze oder Erbeere. Es ist schließlich für diverse Stücke nicht ausgeschlossen, Theaterblut trinken zu müssen und der gute Geschmack soll die Überwindung erleichtern. Im riesigen, mehrteiligen Requisitenabteil bestaunten  wir die große Kronen-/Tiara-/Hutsammlung – einige Schüler fanden auch großen Gefallen an künstlichen Schweinenasen J (siehe Foto).

Nach der Besichtigung der  kleineren Probebühne und vielen interessanten Hintergrundinfos verabschiedeten wir uns wieder -  und freuen uns schon auf einen hoffentlich spannenden Spielplan ab kommender Saison!