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Gegenstände

Anlage 1.4

LEHRPLAN DER HÖHEREN LEHRANSTALT FÜR INFORMATIK

I. STUNDENTAFEL 1

(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände)



Wochenstunden


Lehrver-

A.

Pflichtgegenstände und







pflich-


Verbindliche Übungen

Jahrgang

Summe

tungs-



I.

II.

III.

IV.

V.


gruppe

A.1

Allgemeine Pflichtgegenstände








1.

Religion

2

2

2

2

2

10

(III)

2.

Deutsch

3

2

2

2

2

11

(I)

3.

Englisch

2

2

2

2

2

10

(I)

4.

Geografie2, Geschichte und politische Bildung

2

2

2

2

-

8

III

5.

Bewegung und Sport

2

2

2

1

1

8

(IVa)

6.

Angewandte Mathematik

4

3

3

2

2

14

I

7.

Naturwissenschaften

3

3

2

2

-

10

II










A.2

Fachtheorie und Fachpraxis








8.

Technische Informatik 3

3(2)

2(1)

2

-

-

7

I bzw. IVa

9.

Programmieren und Software Engineering 4

5(3)

6(3)

6(2)

5(2)

4

26

I

10.

Datenbanken und Informationssysteme 5

2(2)

2(2)

3(2)

4(2)

4

15

I bzw. II

11.

Netzwerksysteme und Verteilte Systeme 6

-

2(1)

3(2)

4(2)

4

13

I

12.

Betriebswirtschaft und Management 7

4

4

4

4

3

19

II bzw. III

13.

Systemplanung und Projektentwicklung 4

-

-

3

6(4)

8(5)

17

I










A.3

Verbindliche Übungen








14.

Sozial- und Personalkompetenz 8

1(1)

1(1)

-

-

-

2

II


Gesamtwochenstundenzahl


33

33

36

36

32

170













B. Pflichtpraktikum

mindestens 8 Wochen in der unterrichtsfreien Zeit vor Eintritt in den V. Jahrgang





Wochenstunden


Lehrver-

C.

Freigegenstände, Unverbindliche


pflich-


Übungen, Förderunterricht

Jahrgang


tungs-



I.

II.

III.

IV.

V.


gruppe

C.1

Freigegenstände









Zweite lebende Fremdsprache9

2

2

2

2

2


(I)


Kommunikation und Präsentationstechnik

-

-

2

2

-


II


Naturwissenschaftliches Laboratorium

2

2

2

2

-


III


Forschen und Experimentieren

2

2

-

-

-


I










C.2

Unverbindliche Übungen









Bewegung und Sport

2

2

2

2

2


(IVa)










C.3

Förderunterricht 10









Deutsch









Englisch









Angewandte Mathematik









Fachtheoretische Pflichtgegenstände









II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL

Siehe Anlage 1.

Berufsbezogenes Kompetenzprofil der Höheren Lehranstalt für Informatik

Einsatzgebiete und Tätigkeitsfelder:

Die Absolventinnen und Absolventen der Höheren Lehranstalt für Informatik können ingenieurmäßige Tätigkeiten als Applikations- und Softwareentwickler, Informationssystem-Organisator, System- und Anforderungsanalytiker, Applikationsdesigner, Datenbankdesigner und -programmierer, Anwendungs- und Systemprogrammierer, Software Engineer, Systemberater, Projektmanager, Datenschutz- und Datensicherheitstechniker, Systemadministrator, Systemmanager oder Informatik-Trainer ausführen. Sie sind auch besonders zur Aufnahme einer adäquaten selbständigen unternehmerischen Tätigkeit ausgebildet.

Kompetenzfelder der Fachrichtung und Unterrichtsgegenstände:

In Ergänzung und teilweiser Präzisierung der im allgemeinen Bildungsziel angeführten Kompetenzen besitzen die Absolventinnen und Absolventen der Höheren Lehranstalt für Informatik im Besonderen

- Kenntnisse und Fertigkeiten, um Softwaresysteme in allen relevanten Bereichen der Informationstechnik zu entwickeln, zu adaptieren und zu betreiben; die entsprechenden Kompetenzen werden in den Unterrichtsgegenständen „Technische Informatik“, „Programmieren und Software Engineering“ sowie „Datenbanken und Informationssysteme“ erworben;

- fundiertes Wissen über alle Phasen von komplexen System- und Softwareentwicklungsprozessen, welches im Unterrichtsgegenstand „Systemplanung und Projektentwicklung“ vermittelt wird;

- vertiefte Kenntnisse über Softwaretechnologie, einschlägige mathematische Verfahren, Logik und Algorithmen, Systemanalyse und –entwurf sowie über Datenbanken und Informationssysteme, Betriebs- und Netzwerksysteme und Verteilte Systeme, die in den Unterrichtsgegenständen „Programmieren und Software Engineering“, „Datenbanken und Informationssysteme“, „Netzwerksysteme und Verteilte Systeme“ und „Angewandte Mathematik“ vermittelt werden;

- Kenntnisse und Fertigkeiten im Bereich der Vernetzung und Absicherung von komplexen Systemen, die in den Unterrichtsgegenständen „Technische Informatik“ und „Netzwerksysteme und Verteilte Systeme“ vermittelt und praktisch umgesetzt werden;

- die erforderlichen Kenntnisse, um Systementwicklungsprozesse mit den Methoden des Projektmanagements auszuführen und unter Verwendung aktueller Werkzeuge zu planen und zu überwachen, sowie die erforderlichen betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Kenntnisse für die Modellierung geeigneter Informationsstrukturen und Abläufe sowie deren Implementierung, die in den Unterrichtsgegenständen „Systemplanung und Projektentwicklung“ und „Betriebswirtschaft und Management“ vermittelt werden;

- die erforderliche kommunikative Kompetenz, um sich im technischen und kommerziellen Umfeld sicher bewegen zu können; zum Erwerb dieser Kompetenz tragen alle Unterrichtsgegenstände bei, aber auch der verstärkten Einsatz von Englisch als Arbeitssprache.

Zentrale berufsbezogene Lernergebnisse:

Die Absolventinnen und Absolventen der Höheren Lehranstalt für Informatik können

- die Eignung konkreter Computersysteme für bestimmte Anwendungen bewerten und die Leistungs- und Funktionsfähigkeit sowie Kompatibilität einzelner Komponenten beurteilen und Fehler lokalisieren;

- Skripte für die Automatisierung von Systemabläufen unter Verwendung von Systemfunktionen entwickeln;

- geeignete organisatorische und rechtliche Rahmenbedingungen für den Einsatz von IKT-Systemen sowie für Projekte der System- und Softwareentwicklung konzipieren;

- Webapplikationen nach konkreten Spezifikationen unter Einbindung von Datenbanken entwickeln sowie für Projekte der System- und Softwareentwicklung konzipieren;

- Projekte im Bereich der System- sowie der Softwareentwicklung unter Verwendung aktueller Methoden und Werkzeug initiieren, planen, deren Aufwand abschätzen, sie kalkulieren, durchführen und erfolgreich abschließen;

- für komplexe Aufgabenstellungen eine effiziente Gesamtlösung erarbeiten und dabei Algorithmen kombinieren, adaptieren, entwickeln sowie in einer Programmiersprache umsetzen;

- Entwicklungssysteme für komplexe Applikationen planen sowie den konkreten Bedürfnissen anpassen und verwenden;

- Konzepte für Testverfahren für alle Phasen einer Applikationsentwicklung ausarbeiten;

- umfassende Maßnahmen zur Absicherung von Netzwerken und IKT-Systemen organisatorisch und technisch umsetzen;

- den Entwurf verteilter Systeme bewerten sowie implementierte Systeme analysieren und entwickelte Konzepte auf einer aktuellen Entwicklungsplattform implementieren, in Betrieb nehmen und strukturiert testen;

- Informationssysteme unter Einsatz von relationalen Datenmodellen, die den Kriterien der relationalen Entwurfstheorie entsprechen, samt Implementierung prozeduraler Erweiterungen, entwickeln;

- Informationssysteme, deren Datenhaltung auch komplexe Anfragen zu umfassenden Datenanalysen ermöglichen, entwerfen und implementieren;

- Organisationsstrukturen dokumentieren, entwerfen, sowie Abläufe und Prozesse reorganisieren und auf operativer Ebene erheben;

- die Organisationskultur unterschiedlicher Betriebe beurteilen und Konzepte zum erfolgreichen Umgang mit dieser planen;

- strategische, operative und technische Ablauf- und Prozessmodelle beschreiben, analysieren, anwenden und mit dem Ziel der Prozessverbesserung anpassen.

III. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN

Siehe Anlage 1.

IV. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE

Siehe Anlage 1.

V. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN ALLER UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE

Siehe Anlage 1.

VI. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT

Siehe Anlage 1.

VII. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABE UND LEHRSTOFF DER GEMEINSAMEN UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE

A. Pflichtgegenstände und Verbindliche Übungen

A.1 Allgemeine Pflichtgegenstände

Deutsch“, “Englisch“, „Geografie, Geschichte und politische Bildung“, „Bewegung und Sport“ und „Naturwissenschaften“:

Siehe Anlage 1.

6. ANGEWANDTE MATHEMATIK

Siehe Anlage 1 mit den folgenden Ergänzungen:

Kompetenzbereich „Algebra und Geometrie“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- können die Anzahl möglicher Anordnungen von unterscheidbaren bzw. nicht unterscheidbaren Objekten mit und ohne Berücksichtigung der Reihenfolge bestimmen;

- können die algebraischen und zahlentheoretischen Grundlagen der Codierung und Chiffrierung zur Lösung von Aufgaben des Fachgebietes anwenden;

- können an Hand von fachrelevanten Beispielen Codierungen und Decodierungen durchführen;

- können zwischen symmetrischen und asymmetrischen Verschlüsselungsmethoden unterscheiden und die Anwendung dieser Methoden durch Beispiele darstellen;

- kennen die Elemente der Graphentheorie und können fachrelevante Algorithmen anwenden;

- können lineare Optimierungsaufgaben formulieren und geeignete Lösungsalgorithmen anwenden.

Lehrstoff:

IV. und V. Jahrgang:

Kombinatorik:

Permutationen, Kombinationen, Variationen.

Codierung und Chiffrierung:

Algebraische und zahlentheoretische Grundlagen der Codierung und Chiffrierung; symmetrische und asymmetrische Verschlüsselung.

Elemente der Graphentheorie:

Grundlagen; fachrelevante Algorithmen.

Lineare Optimierung:

Lineare Ungleichungen, Algorithmen der linearen Optimierung.

Kompetenzbereich „Funktionale Zusammenhänge“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- können zu vorgegebenen Stützstellen und Stützwerten Interpolationspolynome n-ten Grades berechnen.

Lehrstoff:

IV. Jahrgang:

Interpolation:

Interpolationspolynome.

Kompetenzbereich „Analysis“:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- können Funktionen in 2 Variablen geometrisch als Flächen im Raum interpretieren und an Hand von Beispielen veranschaulichen;

- können partielle Ableitungen berechnen, die partiellen Ableitungen erster Ordnung und das totale Differential geometrisch interpretieren und mit Hilfe des totalen Differentials Fehler abschätzen;

- können Exponential-, Logarithmus- und der trigonometrischen Funktionen in Taylorreihen entwickeln und damit näherungsweise Funktionswerte berechnen;

- können periodische Funktionen durch trigonometrische Polynome approximieren und die Fourierkoeffizienten interpretieren;

- können Anfangswertprobleme mit linearen Differentialgleichungen erster und zweiter Ordnung mit konstanten Koeffizienten lösen und kennen die Lösungsfälle der linearen Schwingungsgleichung mit konstanten Koeffizienten.

Lehrstoff:

IV. Jahrgang:

Funktionen mehrerer Variablen:

Darstellung von Funktionen von zwei Variablen; partielle Ableitungen; totales Differential, lineare Fehlerfortpflanzung und Größtfehler.

V. Jahrgang:

Funktionenreihen:

Taylorpolynome, Potenzreihen, Konvergenzkriterien; Approximation von Funktionen durch trigonometrische Polynome, Fourierentwicklung.

Lineare Differentialgleichungen:

Elementare Lösungsmethoden; lineare Differentialgleichungen erster und zweiter Ordnung mit konstanten Koeffizienten; numerische Lösung von Anfangswertproblemen.

A.2 Fachtheorie und Fachpraxis

8. TECHNISCHE INFORMATIK

Kompetenzbereich "Hardwarearchitektur":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- kennen die wesentlichen Komponenten von gängigen Hardwarearchitekturen und deren Funktionsweise;

- können Komponenten für Computersysteme mit bestimmten Benutzeranforderungen auswählen;

- können die Eignung konkreter Computersysteme für bestimmte Anwendungen beurteilen.

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Aufbau und Funktionsweise; Computerinterne Informationsdarstellung; Hardwarekomponenten; Schnittstellen; Peripherie; Mobile Geräte; Aktuelle Entwicklungen.

Kompetenzbereich "Computerpraktikum":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- können in einem gängigen Computersystem Komponenten identifizieren und ihre Funktionsweise beschreiben und kennen die grundlegenden Techniken zur Vernetzung von Computersystemen;

- kennen die Grundbausteine elektronischer Schaltungen und können aussagenlogische Formeln in Schaltungen umsetzen;

- können Computersysteme assemblieren und erweitern, Standardbetriebssysteme installieren und konfigurieren, fehlerhafte Komponenten ersetzen und einfache Netzwerkstrukturen erstellen;

- können einfache Schaltpläne lesen und verstehen sowie die zeitliche Abfolge berücksichtigen (sequentielle Schaltalgebra);

- können die Leistungs- und Funktionsfähigkeit sowie Kompatibilität einzelner Komponenten beurteilen und Fehler lokalisieren.

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Praktikumsbetrieb und Praktikumsordnung; Schutzmaßnahmen, Unfallverhütung; Qualitätsprüfung und Qualitätssicherung; technische Dokumentation.

Konfiguration und Installation von informationstechnischen Systemen und Anlagen; Durchführung von Wartungs- oder Instandsetzungsarbeiten.

Bauteile und Schaltungen; Schaltalgebra; Assemblierung von Computerkomponenten; Standardinstallation von Betriebssystemen und Anwendungssoftware; Fehlersuche und Reparatur, Vernetzung.

Kompetenzbereich "Basis-Webtechniken":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- kennen die wesentlichen Komponenten und Sprachelemente zur Gestaltung von Webseiten;

- können Webseiten unter Einsatz von Skriptsprachen gestalten, dynamische Elemente einbinden und Gestaltungsvorlagen erstellen;

- können die Anforderungen an eine Webapplikation aufgrund von Anwendervorgaben analysieren;

- können Webapplikationen nach konkreten Spezifikationen unter Einbindung von Datenbanken entwickeln.

Lehrstoff:

II. Jahrgang:

Beschreibungssprachen; Formatierungstechniken; Skriptsprachen; Datenanbindung.

Kompetenzbereich "Betriebssysteme":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- kennen die wesentlichen Komponenten eines Betriebssystems und verstehen deren Aufgaben, Funktionsweise und Zusammenwirken;

- können Betriebssystemumgebungen einrichten und Kommandosprachen anwenden;

- können die Effizienz von unterschiedlichen Betriebssystemen für konkrete Anwendungsbereiche beurteilen und mögliche Probleme erkennen;

- können potenzielle Sicherheitsrisiken in Betriebssystemen beurteilen und Maßnahmen zu deren Vermeidung treffen;

- können Skripte für die Automatisierung von Systemabläufen unter Verwendung von Systemfunktionen entwickeln.

Lehrstoff:

III. Jahrgang:

Architektur und Arten von Betriebssystemen; Prozessverwaltung; Speicherverwaltung; Geräteverwaltung; Dateiverwaltung; Benutzerverwaltung; Verwaltungsschnittstelle, Kommandosprachen; Virtualisierung; Optimierungsmaßnahmen.

9. PROGRAMMIEREN UND SOFTWARE ENGINEERING

Kompetenzbereich "Aussagenlogik und Prädikatenlogik":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- können umgangssprachliche Sätze in aussagenlogische bzw. prädikatenlogische Formeln oder eine mehrwertige Logik übertragen;

- können komplexe Wahrheitstabellen auswerten und Ergebnisse interpretieren sowie mathematische Gesetze mit Hilfe prädikatenlogischer Formeln darstellen;

- können Normalformen erzeugen und mit Hilfe von Äquivalenzumformungen Vereinfachungen durchführen sowie Modelle für einfache Formelmengen erstellen;

- können für eine konkrete Aufgabenstellung eine Methode zur Entwicklung einer Lösungsformel angeben und umsetzen sowie Modelle für Formelmengen interpretieren.

Lehrstoff:

II. Jahrgang:

Wahrheitstabellen; Normalformen; Äquivalenzumformungen.

III. Jahrgang:

Äquivalenzumformungen; Quantoren, Funktoren; Mehrwertige Logik; Interpretation und Modellbildung.

Kompetenzbereich "Algorithmen":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- kennen die wichtigsten Standardalgorithmen und können diese für eine konkrete Problemstellung auswählen;

- verstehen die notwendigen Einzelschritte von Algorithmen und können Algorithmen in einer Programmiersprache umsetzen und testen;

- können für eine konkrete Problemstellung unter Berücksichtigung der Komplexität (Zeit) und Effizienz (Speicher) einen geeigneten Algorithmus auswählen;

- können für komplexe Aufgabenstellungen eine effiziente Gesamtlösung erarbeiten und dabei Algorithmen kombinieren, adaptieren, entwickeln und in einer Programmiersprache umsetzen.

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Standardalgorithmen.

II. Jahrgang:

Standardalgorithmen; Rekursive Strukturen; Komplexität von Algorithmen; Optimierung.

III. Jahrgang:

Standardalgorithmen; Rekursive Strukturen; Komplexität von Algorithmen; Optimierung; Grundzüge der Computernumerik.

Kompetenzbereich "Formale Sprachen und Automaten":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- können Begriffe wie Syntax, Semantik, Pragmatik erklären und klassifizieren, können Sprachen in die Klassen der Chomsky-Hierarchie einordnen und kennen verschiedene Varianten der Backus-Naur-Form;

- können reguläre und kontextfreie Grammatiken für gegebene Sprachen erstellen und mit Hilfe von Ableitungsbäumen überprüfen;

- können Syntaxdiagramme und Automaten als Syntaxanalyseverfahren darstellen, verfeinern und implementieren.

Lehrstoff:

III. Jahrgang:

Grammatiken, Chomsky-Hierarchie; Notationen von Sprachen, Metasprachen: Ableitungsbäume, BNF, Syntaxdiagramme; Semantik; Endliche Automaten, Kellerautomaten; Syntaxanalyseverfahren; Grundlagen des Compilerbaus.

Kompetenzbereich "Graphentheorie":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- kennen die wesentlichen Grundbegriffe des Aufbaus und der Eigenschaften von Graphen und können einfache Aufgabenstellungen mit Hilfe von Graphen beschreiben sowie Lösungswege anbieten;

- können Graphen in geeigneter Form darstellen und mit Hilfe entsprechender Operationen deren Struktur und Eigenschaften berechnen;

- können Probleme anderer Wissensgebiete in die modellhafte Darstellung der Graphentheorie übertragen und geeignete Strategien zu deren Lösung angeben;

- können für komplexe graphentheoretische Probleme geeignete Verfahren und Algorithmen auswählen, kombinieren und diese implementieren.

Lehrstoff:

III. Jahrgang:

Strukturen von Graphen; Eigenschaften von Graphen; Speicherung von Graphen; Algorithmen in Graphen; Anwendungen und Problemlösungen.

Kompetenzbereich "Softwaredesign":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- kennen die Begriffe des Softwaredesigns und Möglichkeiten der metasprachlichen Problembeschreibung;

- können, dem Ausbildungsstand entsprechend, Problemstellungen mit metasprachlichen Methoden umsetzen;

- können Zusammenhänge eines Problems erfassen und mit metasprachlichen Methoden darstellen;

- können Zusammenhänge von komplexen Anwendungen analysieren, Entwürfe erstellen und Architekturentscheidungen treffen.

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Metasprachliche Problembeschreibung.

II. Jahrgang:

Metasprachliche Problembeschreibung; Problemanalyse und Spezifikation.

III. Jahrgang:

Metasprachliche Problembeschreibung; Problemanalyse und Spezifikation; Modularisierung.

IV. Jahrgang:

Problemanalyse; Spezifikation; Softwarearchitektur; Modularisierung.

V. Jahrgang:

Problemanalyse; Spezifikation; Softwarearchitektur; Modularisierung.

Kompetenzbereich "Benutzeroberflächen":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- kennen die unterschiedlichen Mensch-Maschinen-Schnittstellen und deren Elemente sowie die grundlegenden Programmiertechniken zur Umsetzung von Userinterfaces;

- können vorgegebene Userinterfaces mit Hilfe fertiger Controls erstellen und auf Benutzereingaben angemessen reagieren;

- sie können die Anforderungen der Aufgabenstellungen ausarbeiten und verschiedene Userinterface-Elemente auswählen und bewerten;

- können neue Userinterfaces für komplexe Anwendungen verschiedener aktueller Clients designen und unter Verwendung angemessener Programmiertechniken die Kommunikation mit der Datenschicht der Applikation implementieren.

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Userinterfaces.

II. Jahrgang:

Userinterfaces; Elemente von graphischen Benutzeroberflächen; Eventhandling; Hilfesystem.

III. Jahrgang:

Userinterfaces; Elemente von graphischen Benutzeroberflächen; Design, Layout, Usability; Eventhandling; Hilfesystem.

IV. Jahrgang:

Userinterfaces; Design, Layout, Usability; Databinding; Eventhandling.

V. Jahrgang:

Databinding.

Kompetenzbereich "Prozedurale Programmiertechniken":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- kennen die Elemente des prozeduralen Programmierens;

- können Aufgaben prozedural nach Vorgaben der Lösungsalgorithmen ausprogrammieren und testen;

- können die richtigen prozeduralen Programmiertechniken für konkrete Probleme auswählen und umsetzen;

- können Problemlösungen für konkrete Aufgabenstellungen in prozeduralen Programmiertechniken konzipieren.

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Anweisungen; Kontrollstrukturen; Datentypen; Funktionen, Prozeduren; Fehlerbehandlung.

II. Jahrgang:

Anweisungen; Kontrollstrukturen; Datentypen; Funktionen, Prozeduren; Rekursion.

Kompetenzbereich "Objektorientierte Programmiertechniken":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- kennen die Elemente und die grundlegenden Programmiertechniken des objektorientierten Programmierens und Designs;

- können vorgegebene Vererbungshierarchien entwickeln und gemeinsam mit grundlegenden Klassen der Bibliothek zur Lösung einfacher Aufgaben einsetzen;

- können die richtigen objektorientierten Elemente für konkrete Probleme auswählen und Zusammenhänge mit Hilfe geeigneter Darstellungsarten visualisieren;

- können Programme mit Hilfe objektorientierter Techniken selbstständig entwerfen und realisieren.

Lehrstoff:

II. Jahrgang:

Objektorientiertes Design; Klassen und Interfaces; Vererbung und Polymorphie; Exception Handling; Klassenbibliotheken.

III. Jahrgang:

Objektorientiertes Design; Vererbung und Polymorphie; Exception Handling; Klassenbibliotheken.

IV. Jahrgang:

Objektorientiertes Design; Klassenbibliotheken.

Kompetenzbereich "Datenstrukturen":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- können die unterschiedlichen Formen der Informationsdarstellung und die Vor- und Nachteile der verschiedenen Möglichkeiten erklären;

- können Informationen in vorgegebenen Datenstrukturen darstellen;

- können die Effizienz unterschiedlicher Datenstrukturen bezüglich Datenumfang, Sicherheit und Konvertierungsaufwand beurteilen;

- können geeignete Datenstrukturen und Codierungsalgorithmen für verschiedene Problemstellungen bezüglich Menge, Zeit und Sicherheit auswählen und implementieren.

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Skalare und zusammengesetzte Datentypen; Operatoren für Datenstrukturen; Collections.

II. Jahrgang:

Abstrakte und generische Datentypen; Skalare und zusammengesetzte Datentypen; Operatoren für Datenstrukturen; Statische und Dynamische Strukturen; Speicherklassen und Speicherverwaltung; Collections.

III. Jahrgang:

Statische und Dynamische Strukturen; Speicherklassen und Speicherverwaltung; Serialisierung.

IV. Jahrgang:

Speicherklassen und Speicherverwaltung; Serialisierung; Multimedia Datentypen.

V. Jahrgang:

Multimedia Datentypen.

Kompetenzbereich "Testen und Validieren von Software":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- kennen die unterschiedlichen Tests und deren Notwendigkeit;

- können nach Anleitung Tests durchführen;

- können für die jeweilige Phase einer Softwareentwicklung die geeigneten Tests erkennen und beurteilen sowie Testfälle für konkrete Problemstellungen entwickeln;

- können ein Konzept für Testverfahren für alle Phasen einer Applikationsentwicklung ausarbeiten.

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Teststrategien.

II. Jahrgang:

Teststrategien; Unit Tests.

III. Jahrgang:

Teststrategien; Unit Tests; Integrations- und Systemtests.

IV. Jahrgang:

Integrations- und Systemtests; Akzeptanztests; Performancetests.

V. Jahrgang:

Integrations- und Systemtests; Akzeptanztests; Performancetests; Validierung.

Kompetenzbereich "Entwicklungssysteme":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- kennen Entwicklungsumgebungen samt deren Komponenten und Funktionen;

- können Entwicklungsumgebungen für die Software-Entwicklung verwenden und je nach Ausbildungstand die Arbeit dokumentieren;

- können die geeigneten Entwicklungswerkzeuge für eine Aufgabe auswählen;

- können Entwicklungssysteme für komplexe Applikationen einsetzen sowie den konkreten Bedürfnissen anpassen.

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Integrierte Entwicklungsumgebungen.

II. Jahrgang:

Integrierte Entwicklungsumgebungen; Versionsverwaltung; Codegenerierung; Dokumentationstools.

III. und IV. Jahrgang:

Integrierte Entwicklungsumgebungen; Plug-ins; Versionsverwaltung; Bibliotheken; Codegenerierung; Dokumentationstools.

V. Jahrgang:

Integrierte Entwicklungsumgebungen; Plug-ins; Bibliotheken; Dokumentationstools.

Kompetenzbereich "Prozesse und Nebenläufigkeit":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- kennen die Grundprinzipien von Prozessen und Threads sowie deren Verhalten und Lebenszyklen;

- können nach Vorgaben nebenläufige Programme erstellen;

- können Lösungsansätze für nebenläufige Programme unter Verwendung angemessener Synchronisationsmechanismen planen;

- können nebenläufige Applikationen entwickeln.

Lehrstoff:

III. und IV. Jahrgang:

Prozesse und Threads; Zustände von Threads; Synchronisation, Race Conditions; Kommunikation zwischen Prozessen.

Kompetenzbereich "Verwendung externer Daten":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- kennen die unterschiedlichen Methoden der Datenspeicherung und des Datenaustausches;

- können in Programmen externe Datenzugriffe realisieren und mit anderen Programmen kommunizieren;

- können für ein aktuelles Problem geeignete externe Datenzugriffe und Datenaustauschverfahren erkennen und beurteilen;

- können für eine Applikation geeignete externe Speichermethoden und Austauschformate konzipieren und implementieren.

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Dateizugriffe.

II. Jahrgang:

Dateizugriffe; Datenbankzugriffe.

III. Jahrgang:

Dateizugriffe; Datenbankzugriffe; Objektorientierte Verfahren.

IV. Jahrgang:

Datenbankzugriffe; Objektorientierte Verfahren; Datenaustauschformate.

V. Jahrgang:

Objektorientierte Verfahren; Datenaustauschformate.

Kompetenzbereich "Programmiertechnologien":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- kennen die Begriffe von aktuellen Programmiertechnologien und deren Komponenten;

- können mit vorgegebenen Softwarekomponenten nach Anleitung programmieren und Programme mit Designpattern realisieren;

- können eine Problemstellung analysieren und geeignete Methoden der modernen Softwaretechnologien zur Problemlösung einsetzen;

- können für große Applikationen programmiertechnologische Konzepte ausarbeiten und Programmiervorgaben konzipieren.

Lehrstoff:

III. Jahrgang:

Programmierparadigmen; Designpatterns.

IV. und V. Jahrgang:

Programmierparadigmen; Softwarekomponenten; Designpatterns; Modellierung; Generische Programmierung; Reflection; Remote Methoden; Persistenz; Deployment.

10. DATENBANKEN UND INFORMATIONSSYSTEME

Kompetenzbereich "Endbenutzerwerkzeuge und Standardsoftware":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- kennen die wichtigsten Endbenutzerwerkzeuge und Standardsoftwareprodukte;

- können Endbenutzerwerkzeuge und Standardsoftwareprodukte in geeigneter Weise anwenden;

- können Problemstellungen analysieren und bewerten, welche Produkte aus dem Bereich Endbenutzerwerkzeuge und Standardsoftware einzusetzen sind;

- können für entsprechende Problemstellungen Lösungen unter Einsatz von Endbenutzerwerkzeugen und Standardsoftwareprodukten entwickeln.

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Textverarbeitung; Grafik, Bildbearbeitung; Tabellenkalkulation; Präsentation.

II. Jahrgang:

Grafik, Bildbearbeitung; Desktopdatenbanken; Multimedia-Objekte; Content Management Systeme.

Kompetenzbereich "Datenbankkonzepte, Datenmodelle und Datenbanktechnologie":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- kennen grundlegende Datenbankkonzepte und prinzipielle Eigenschaften von Datenbanksystemen;

- können verschiedene Datenmodelle bei der Realisierung von Anwendungen einsetzen;

- können Datenmodelle vergleichen und auf ihre Eignung zur Lösung von bestimmten Problemstellungen beurteilen;

- können Datenbankanwendungen unter Verwendung geeigneter Datenbanktechnologien realisieren.

Lehrstoff:

III. Jahrgang:

Eigenschaften von Datenbanksystemen; Drei-Ebenen-Architektur, Datenunabhängigkeit; Datenmodelle: Strukturen und Operationen; Semistrukturierte Daten.

IV. Jahrgang:

Datenmodelle: Strukturen und Operationen; Semistrukturierte Daten.

V. Jahrgang:

Datenmodelle: Strukturen und Operationen; Objektorientierte Datenbanken, Objektrelationale Datenbanken; Multimedia-Datenbanken, Geo-Informationssysteme; Legacy Systeme.

Kompetenzbereich "Daten- und Informationsmodellierung":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- kennen die Begriffe und die Methodik der Konzeptionellen Datenmodellierung;

- können die Vorgangsweise des Konzeptionellen Datendesigns umsetzen;

- können verschiedene Strategien der Informationsmodellierung untereinander bewerten;

- können Konzeptionelle Datenmodelle für komplexe Informationsstrukturen entwickeln und diese in geeignete Datenmodelle transformieren.

Lehrstoff:

III. Jahrgang:

Konzeptionelles Datendesign; Struktur und Semantik konzeptioneller Modelle; Darstellungsarten; Business Rules; Transformation in Datenmodelle; Redundanz.

IV. Jahrgang:

Business Rules.

Kompetenzbereich "Relationales Datenmodell":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- kennen den Aufbau und die Strukturen des Relationalen Datenmodells;

- können Definitionen, Anfragen und Manipulationen in Relationalen Datenbanken vornehmen;

- können Relationale Datenbanken, im Besonderen bezüglich Normalisierung und Datenintegrität, analysieren;

- können Informationssysteme unter Einsatz von Relationalen Datenmodellen, die den Kriterien der relationalen Entwurfstheorie entsprechen, samt Implementierung Prozeduraler Erweiterungen, entwickeln.

Lehrstoff:

III. Jahrgang:

Datendefinitionssprache, Constraints, Datenintegrität; Datenmanipulations- und Anfragesprache; Datensichten.

Prozedurale Erweiterungen: Stored Routines und Triggers.

IV. Jahrgang:

Datendefinitionssprache, Constraints, Datenintegrität; Datenmanipulations- und Anfragesprache; Relationale Entwurfstheorie, Normalisieren; Prozedurale Erweiterungen: Stored Routines und Triggers.

Kompetenzbereich "Datenkonsistenz und Datensicherheit":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- kennen die Problemstellungen im Bereich Recovery und Concurrency und können Lösungskonzepte hierfür angeben;

- können die Mechanismen, die eine Verletzung der Datenkonsistenz verhindern, anwenden;

- können die verschiedenen Möglichkeiten zur Einhaltung von Datensicherheit in Bezug auf ihre Effizienz bewerten;

- können Datenbankanwendungen so entwickeln, dass Datenkonsistenz und Datensicherheit optimal gewährleistet sind.

Lehrstoff:

IV. Jahrgang:

Transaktionsverwaltung (OLTP); Fehlerbehandlung; Datensicherung, Verfügbarkeit; Mehrbenutzersynchronisation; Verteilte Datenhaltung, Datenreplikation.

Kompetenzbereich "Physische Datenorganisation":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- kennen die gängigen Strukturen der physischen Datenorganisation;

- können Datenzugriffe unter gezielter Verwendung interner Speicherstrukturen vornehmen;

- können für konkrete Problemstellungen geeignete Strukturen der internen Datenorganisation auswählen;

- können physische Datenstrukturen entwerfen, die entsprechende Optimierungen beim Datenzugriff ermöglichen.

Lehrstoff:

V. Jahrgang:

Speichermedien; Organisations- und Zugriffsformen; Indizes; Hashing, Clustering; Anfragebearbeitung und -optimierung.

Kompetenzbereich "Datenbanksystemarchitektur und Betrieb von Informationssystemen":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- kennen die wesentlichen Elemente der interne Architektur konkreter Datenbankprodukte;

- können Datenbank- und Informationssysteme einrichten und betreiben;

- können kritische Performancesituationen beurteilen und entsprechende Maßnahmen zur Leistungsoptimierung setzen;

- können Datenbank-Metadaten bei der Entwicklung von Informationssystemen fachgerecht verarbeiten.

Lehrstoff:

III. Jahrgang:

Installation, Konfiguration, Portierung; Datenbankadministration, Managementtools, Dienstprogramme.

IV. Jahrgang:

Installation, Konfiguration, Portierung; Datenbankadministration, Managementtools, Dienstprogramme; Datenbank-Metadaten.

V. Jahrgang:

Interner Aufbau von Datenbank-Management-Systemen; Installation, Konfiguration, Portierung; Leistungsbewertung und Performanceoptimierung, Tuning; Datenbankadministration, Managementtools, Dienstprogramme.

Kompetenzbereich "Datenschutz in Informationssystemen":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- kennen typische Bedrohungssituationen bezüglich unbefugten Zugriff auf Informationen;

- können Maßnahmen setzen, die missbräuchliche Verwendung und Manipulation von Daten unterbinden;

- können verschiedene Verfahren der Kryptologie vergleichen und geeignete auswählen;

- können bei der Realisierung von Informationssystemen passende Vorkehrungen zur Einhaltung des Datenschutzes treffen.

Lehrstoff:

IV. Jahrgang:

Modelle für die Zugriffskontrolle; Ressourcen, Benutzer, Rechte, Rollen; Authentifizierung und Protokollierung; Kryptologie; Angriffstechniken und Bedrohungsanalysen.

V. Jahrgang:

Kryptologie.

Kompetenzbereich "Analytische Systeme und Betriebliche Informationssysteme":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- kennen die prinzipiellen Strukturen und Funktionen in analytischen Systemen und betrieblichen Informationssystemen sowie repräsentative Softwareprodukte;

- können Informationssysteme, im Besonderen auch analytische, einsetzen, konfigurieren und betreiben;

- können die Charakteristika diverser Arten von Informationssystemen fachgerecht beurteilen und vergleichen;

- sie können Informationssysteme, deren Datenhaltung auch komplexe Anfragen zu umfassenden Datenanalysen ermöglichen, entwerfen und implementieren.

Lehrstoff:

IV. Jahrgang:

Enterprise Ressource Planning Systeme (ERP-Systeme).

V. Jahrgang:

Dokumentenmanagementsysteme; Data Warehouse, Online Analytical Processing Systeme (OLAP), Datamining, Business Intelligence; Management Information Systeme (MIS), Decision Support Systeme (DSS); Enterprise Ressource Planning Systeme (ERP-Systeme).

11. NETZWERKSYSTEME UND VERTEILTE SYSTEME

Kompetenzbereich "Netzwerktechnologien":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- kennen die grundlegenden Netzwerktechnologien und können Unterschiede beschreiben;

- können einfache Netzwerke entsprechend den Anforderungen konfigurieren;

- können Netzwerke hinsichtlich der verwendeten Technologien und Komponenten bewerten;

- können Netzwerke planen, geeignete Technologien und Komponenten auswählen und diese implementieren.

Lehrstoff:

II. Jahrgang: (Labor: Netzwerklabor)

Topologien; Netzwerkkomponenten; Übertragungsmedien; Protokolle; Switching und Routing.

III. Jahrgang:

Protokolle; Private Server-Netze; Switching und Routing.

IV. Jahrgang:

Öffentliche Netze.

Kompetenzbereich "Netzwerkdienste":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- kennen die prinzipielle Aufgabe und Funktionsweise von Netzwerkdiensten;

- können einen geeigneten Netzwerkdienst nach anwendungsspezifischen Kriterien konfigurieren;

- können die Funktionalität eines bestimmten Netzwerkdienstes evaluieren;

- können einen Netzwerkdienst in einem System implementieren.

Lehrstoff:

II. Jahrgang: (Labor: Netzwerklabor)

Funktionen von Netzwerkdiensten; Konfiguration.

III. Jahrgang:

Konfiguration; Integration.

IV. Jahrgang:

Integration.

Kompetenzbereich "Netzwerkmanagement":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- können die Aufgaben des Netzwerkmanagements erklären und kennen aktuelle Verwaltungssysteme;

- können Verwaltungssysteme von Netzwerken konfigurieren und in Betrieb nehmen;

- können Netzwerke und Systeme auf deren korrekte Funktion hin bewerten und Fehler strukturiert suchen;

- können Vorschläge zur Verbesserung der Verfügbarkeit und Performance von Netzwerken und Systemen entwickeln, diese umsetzen und testen.

Lehrstoff:

III. Jahrgang:

Betrieb; Fehlersuche; Verfügbarkeit.

IV. Jahrgang:

Betrieb; Lastverteilung; Performancetuning; Verwaltungssysteme.

Kompetenzbereich "Netzwerk-Security":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- kennen die wesentlichen Aspekte und Bedrohungen der Netzwerk-Sicherheit;

- können Maßnahmen zum Schutz von Netzwerken und Systemen umsetzen;

- können ein bestehendes Netzwerk und System auf Schwachstellen hinsichtlich Datensicherheit und Datenschutz untersuchen;

- können umfassende Maßnahmen zur Absicherung von Netzwerken und Systemen organisatorisch und technisch umsetzen.

Lehrstoff:

IV. Jahrgang:

Sicherheitsrisiken; Komponenten von Sicherheitslösungen; Security Policy; Sicherheitsverwaltung.

Kompetenzbereich "Netzwerkplanung":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- kennen die Grundlagen und die Vorgangsweise für den Entwurf von Netzwerken;

- können einfache Netzwerke entwerfen und den Entwurf dokumentieren;

- können Netzwerke analysieren und auf ihre Eignung für einen speziellen Anwendungsfall bewerten;

- können die Anforderungen an Netzwerke definieren und die Implementierung planen.

Lehrstoff:

II. Jahrgang: (Labor: Netzwerklabor)

Adressierungsmodelle.

III. und IV. Jahrgang:

Entwurfsmethoden; Netzwerkmodelle.

Kompetenzbereich "Betriebssystemnahe Programmierung":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- kennen die unterschiedlichen Arten von System Calls;

- Können einfache Anwendungen nach Anleitung mittels Shell Programmierung umsetzen;

- können die richtigen System Calls für eine konkrete Aufgabe auswählen und die Möglichkeiten einer Shell optimal einsetzen;

- können betriebssystemnahe Applikationen definieren und implementieren.

Lehrstoff:

III. Jahrgang:

System Calls; Shell Programmierung.

IV. Jahrgang:

Shell Programmierung.

Kompetenzbereich "Architektur und Entwicklung verteilter Systeme":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- können die Architektur verteilter Systeme erklären und die Aufgaben und die Funktionsweise der verschiedenen Bereiche von verteilten Systemen beschreiben;

- können die notwendigen Entwicklungsumgebungen für einfache verteilte Systeme einrichten und dokumentieren;

- können den Entwurf verteilter Systeme bewerten sowie implementierte Systeme analysieren;

- können entwickelte Konzepte auf einer aktuellen Entwicklungsplattform implementieren, in Betrieb nehmen und strukturiert testen.

Lehrstoff:

IV. Jahrgang:

Webapplikationen; Client-Server.

V. Jahrgang:

Serviceorientierte Architektur (SOA), Web-Services; Enterprise Application Architecture; Cloud Computing; Middleware; Multi Tier Systeme.

Kompetenzbereich "Algorithmen in verteilten Systemen":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- kennen die Grundlagen und Methoden der Kommunikation in verteilten Systemen;

- können Synchronisationsmethoden in eigenen Applikationen korrekt verwenden;

- können vorgegebene Algorithmen auf ihre Korrektheit überprüfen und testen;

- können Algorithmen entwickeln und in Applikationen umsetzen.

Lehrstoff:

IV. und V. Jahrgang:

Synchronisation; Interprozesskommunikation.

12. BETRIEBSWIRTSCHAFT UND MANAGEMENT

Kompetenzbereich "Externe Unternehmensrechnung":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- kennen die rechtlichen Grundlagen des Rechnungswesens;

- können die Struktur der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung darstellen;

- können Belege des laufenden Geschäftsbetriebes kontieren, richtig verbuchen, ablegen und eine Umsatzsteuer-Voranmeldung durchführen sowie Buchungen zum Jahresabschluss durchführen;

- besitzen Basiswissen über Grundbegriffe des Steuerrechts;

- können einfache Lohn- und Gehaltsabrechnungen durchführen und interpretieren und aus gegebenen Daten die gesetzlichen Lohn- und Gehaltsabgaben sowie die Jahrespersonalkosten ermitteln;

- können die Auswirkungen von Geschäftsfällen auf Vermögen und Kapital, Gewinn und Verlust beurteilen sowie aufgrund von Fallbeispielen Einnahmen-Ausgaben-Rechnungen durchführen und evaluieren sowie den Jahresabschluss von einfachen Unternehmen vornehmen und bewerten;

- können einfache Kennzahlen des Rechnungswesens ermitteln und interpretieren und sinnvolle Maßnahmen entwickeln.

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Doppelte Buchhaltung; Steuerlehre.

II. Jahrgang:

Doppelte Buchhaltung; Jahresabschluss und Bilanzierung; Einnahmen-Ausgaben-Rechnung.

III. Jahrgang:

Jahresabschluss und Bilanzierung; Personalverrechnung.

IV. Jahrgang:

Auswertung des Jahresabschlusses.

V. Jahrgang:

Steuerlehre.

Kompetenzbereich "Interne Unternehmensrechnung":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- können die Kostenrechnung im betrieblichen Umfeld einordnen und verstehen die Abgrenzung zur Finanzbuchhaltung;

- können monetäre Führungsentscheidungen im Finanzierungs- und Investitionsbereich treffen;

- können aus dem Datenmaterial der Finanzbuchhaltung die Kosten einer Leistung kalkulieren, die Preisfindung vornehmen und den Kostenträgererfolg ermitteln und daraus Schlüsse ziehen sowie den Deckungsbeitrag einer Leistung ermitteln und relevante Schlussfolgerungen ziehen.

Lehrstoff:

III. Jahrgang:

Kostenrechnung.

V. Jahrgang:

Investitionsrechnung; Finanzierung; Finanzplan.

Kompetenzbereich "Betriebliche Funktionen":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- kennen wesentliche Einflussfaktoren auf Beschaffungsvorgänge sowie deren Auswirkungen und können die betrieblichen Funktionen erklären;

- verstehen die Bedeutung und die wesentlichen Eigenschaften ausgewählter Branchen aus den Bereichen Dienstleistung und Produktion;

- können typische Aufgaben der ausgewählten Branchen lösen;

- kennen die Funktionsweise der marketingpolitischen Instrumente und können deren Auswirkungen beurteilen.

Lehrstoff:

II. Jahrgang:

Beschaffung; Lagerung; Leistungserstellung anhand ausgewählter Branchen (Dienstleistung und Fertigung); Marketing; Absatz.

Kompetenzbereich "Unternehmen-Rechtsgrundlagen":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- kennen wesentliche Merkmale der Rechtsformen von Unternehmen und deren Vor- und Nachteile;

- können Kaufverträge von der Anbahnung bis zur Erfüllung abwickeln und können Informationen aus dem Firmenbuch nutzen;

- können grundlegende Merkmale von Wertpapieren sowie deren Vor- und Nachteile beurteilen;

- können rechtliche Möglichkeiten bei nicht vertragskonformer Erfüllung von Kaufverträgen darstellen und sinnvolle Handlungen daraus ableiten.

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Kaufvertrag (Anbahnung, Abschluss, Erfüllung, Unregelmäßigkeiten).

II. Jahrgang:

Rechtsformen; Firmenbuch; Wertpapiere.

V. Jahrgang:

Firmenbuch.

Kompetenzbereich "Organisation":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- kennen die verschiedenen Organisationsmodelle sowie die Unterschiede zwischen formeller und informeller Organisation;

- können Methoden der Organisationsanalyse anwenden und organisatorische Aufgaben nach einem Phasenschema systematisch durchführen;

- können Strukturen in einer Organisation erheben, dokumentieren sowie Business Rules als Rahmenbedingungen der Implementierung kommerzieller EDV-Systeme analysieren;

- können Organisationsstrukturen dokumentieren, entwerfen;

- können die Organisationskultur unterschiedlicher Betriebe beurteilen und konzeptionieren.

Lehrstoff:

III. Jahrgang:

Aufbauorganisation; Ablauforganisation; Organisationsmodelle; Methoden der Analyse; Geschäftsprozesse; Datenerhebung und Dokumentation; Organisationsphasen; Formelle und informelle Organisation; Organisationsentwicklung; Organisationskultur; Business Rules.

Kompetenzbereich "Personalmanagement":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- können Methoden des Personalmanagements im jeweiligen Zuständigkeitsbereich anwenden und erfolgversprechende Bewerbungsstrategien anwenden;

- sie kennen Methoden und Techniken des Managements und können unternehmerische Strategien auf mittlerer Managementebene entwickeln.

Lehrstoff:

III. Jahrgang:

Recruiting und Bewerbung; Karriereplanung; Auflösung eines Dienstverhältnisses.

IV. Jahrgang:

Managementmethoden; Führungstechniken; Führungsstil.

V. Jahrgang:

Recruiting und Bewerbung; Karriereplanung.

Kompetenzbereich "Unternehmensgründung und -auflösung":

Bildungs- und Lehraufgabe sowie Lehrstoff für den V. Jahrgang: Siehe den Kompetenzbereich „Entrepreneurship“ im Pflichtgegenstand „Wirtschaft und Recht“ in Anlage 1.

Kompetenzbereich "Softskills und soziale Kompetenzen":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- haben Eigenschaften, Fähigkeiten und persönlichen Kompetenzen, die zur Ausübung im Berufsleben erforderlich sind erworben;

- kennen Grundsätze und Methoden der Kommunikation und können diese anwenden;

- sind fähig und bereit, im Team zu arbeiten und können Situationen bewerten, adäquat auftreten und agieren;

- können zielgerichtet argumentieren und Verhandlungen planen sowie mögliche Konfliktsituationen rechtzeitig erkennen und verschiedene Lösungsstrategien entwickeln.

Lehrstoff:

IV. Jahrgang:

Motivation; Kommunikation; Teambuilding; Verhandeln; Präsentationstechniken.

V. Jahrgang:

Konfliktmanagement.

Kompetenzbereich "Recht“:

Bildungs- und Lehraufgabe sowie Lehrstoff für den IV. Jahrgang: Siehe den Kompetenzbereich „Recht“ im Pflichtgegenstand „Wirtschaft und Recht“ in Anlage 1.

13. SYSTEMPLANUNG UND PROJEKTENTWICKLUNG

Kompetenzbereich "Projektmanagement":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- kennen die aktuellen Ansätze und theoretischen Grundlagen im Projekt-, Programm- und Multiprojektmanagement und können die Rahmenbedingungen für Projekte, auch in einem internationalen Umfeld, beschreiben;

- können Methoden und Werkzeuge des Projektmanagements in den einzelnen Projektphasen anhand von Beispielen, auch mit IT-Unterstützung, anwenden;

- können eine vorliegende Projektaufgabe analysieren, auswerten und darstellen und mit geeigneten Methoden und Werkzeugen planen sowie eine geeignete Projektorganisationsform ableiten;

- können anhand von Projektbeispielen eine geeignete Planung, Projektorganisation, Kommunikationsstruktur und Methodenauswahl entwickeln.

Lehrstoff:

III. Jahrgang:

Projektmanagementansätze und Phasenmodelle; Methoden, Werkzeuge und Dokumente im Projektmanagementprozess; Projektplanung, -durchführung und -dokumentation; Projektmanagementorganisation.

IV. und V. Jahrgang:

Kommunikation im Projekt; Führen und Steuern von Projekten.

Kompetenzbereich "Entwicklung von Softwaresystemen":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- kennen die Rollen und die aktuellen Vorgehens- und Prozessmodelle im IKT-( Informations- und Kommunikationstechnologie) Umfeld und in Software-Entwicklungsprojekten;

- können Modelle und Methoden der Softwareentwicklung anhand konkreter Aufgabenstellungen anwenden;

- können – ausgehend von Analyse und Darstellung des bestehenden IKT-Systems und der Geschäftsprozesse – die Anforderungen für ein Software- bzw. Systementwicklungsprojekt ableiten;

- können für Projektbeispiele in den Bereichen der System- und der Softwareentwicklung unter Verwendung aktueller Methoden und Werkzeuge eine geeignete Planung entwickeln, deren Aufwand abschätzen, eine Kalkulation erstellen sowie Maßnahmen zur Qualitätssicherung konzipieren.

Lehrstoff:

III. Jahrgang:

Prozessmodelle für die Softwareentwicklung; Methoden für Analyse, Entwurf und Entwicklung; Requirements Engineering; Aufwandschätzung; Qualitätsmanagement; Produktdokumentation.

IV. Jahrgang:

Change Management; Rollout.

Kompetenzbereich "Geschäftsprozessmodellierung":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- kennen die Begriffe des Geschäftsprozessmanagement und können Prozessmodelle erklären;

- können Prozessteilnehmer/innen und deren Rollen beschreiben;

- können strategische, operative und technische Prozessmodelle anwenden und mit geeigneter Notation und geeigneten Werkzeugen Beschreibungen erstellen;

- können Modellpattern bei der Erhebung, Dokumentation und Analyse von Prozessen übertragen und diese mit dem Ziel der Prozessverbesserung interpretieren;

- können mit geeigneten Notationstechniken und Werkzeugen anhand von konkreten Abläufen Entwürfe für Geschäfts- und Ablaufprozesse konzipieren.

Lehrstoff:

IV. Jahrgang:

Strategische, operative und technische Prozessmodelle; Rollen in Prozessen; Methoden der Prozessbeschreibung; Werkzeuge zur Abbildung von Prozessen.

V. Jahrgang:

Werkzeuge zur Abbildung von Prozessen; Referenzmodelle für Geschäftsprozesse; Praktische Umsetzung von Prozessmodellen.

Kompetenzbereich "Betrieb von IKT-Systemen":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- können die Abläufe und Maßnahmen für Betrieb, Wartung, Weiterentwicklung und Management von IKT-Systemen darstellen und erklären;

- können die notwendigen Maßnahmen für die am Unternehmensziel orientierte Gestaltung der IKT umsetzen und aktuelle Referenzmodelle für den IKT-Betrieb anwenden;

- können den Aufbau und Ablauf inner- und zwischenbetrieblicher Informationsverarbeitung sowie der zugrunde liegenden Systeme modellhaft aus verschiedenen Sichtweisen darstellen und nach den Kriterien Kosten, Verfügbarkeit, Sicherheit und Umweltgerechtheit beurteilen;

- können den Betrieb von IKT Systemen mit Hilfe zeitgemäßer Methoden unter den Gesichtspunkten Verfügbarkeit, Sicherheit, Kosten und Umweltgerechtheit sowohl organisatorisch als auch technologisch konzipieren.

Lehrstoff:

IV. Jahrgang:

Strategische Ausrichtung der IKT (Governance); organisatorische und technologische Implementierung von IKT für Unternehmungen; Organisation und Services von IKT-Abteilungen; IKT-Ausprägung in den verschiedenen Unternehmensbereichen; Wirtschaftlichkeit (IT-Controlling), Qualitätssicherung und Umweltgerechtheit.

V. Jahrgang:

Sicherheit und Verfügbarkeit.

Kompetenzbereich "Beschaffungsprozesse":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- kennen den aktuellen Hardware-, Betriebssystem-, Anwendungssoftware- und Dienstleistermarkt und können den Aufbau und die Organisation betrieblicher Informationssysteme erklären sowie deren betriebliche Bedeutung charakterisieren;

- können die Vorgehensmodelle für die Systembeschaffung sowie die Methoden für den Leistungs- und Kostenvergleich für verschiedene Systemkomponenten und -entwürfe anwenden;

- können die für den Beschaffungsvorgang im privatwirtschaftlichen wie auch öffentlichen Bereich erforderlichen Schritte in einer vorgegebenen Situation ableiten;

- können – von einem konkreten Bedarf ausgehend – IKT-Systeme konzipieren, dimensionieren, kostenmäßig kalkulieren sowie ein Einführungskonzept erstellen und die Auswahl und Beschaffung bis zur Kaufentscheidung vorbereiten.

Lehrstoff:

IV. Jahrgang:

Aktueller Hardware-, Software- und Dienstleistermarkt.

V. Jahrgang:

Aktueller Hardware-, Software- und Dienstleistermarkt; Systemkonzeption und Kommunikationsinfrastruktur, Architekturmodelle; Leistungs- und Kostenvergleich, Evaluierung; Business Case, Wirtschaftlichkeit; Systemauswahl; Beschaffung; Einführung.

Kompetenzbereich "Rahmenbedingungen der Systemplanung und Projektentwicklung":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- kennen die gesetzlichen Bestimmungen im IKT-Umfeld, können Vertragsvorlagen erläutern und ihre Notwendigkeit erklären sowie die gesellschaftlichen Auswirkungen der Informationstechnologie in einem globalisierten Umfeld darstellen und kritisch erläutern;

- können gesetzliche Vorgaben für den Betrieb von IKT-Systemen und für IKT-Projekte umsetzen;

- können – ausgehend von konkreten Situationen oder Fallbeispielen – rechtliche und gesellschaftliche Probleme bei Systemeinsatz und bei Projekten erkennen, analysieren und den Einsatz geeigneter Maßnahmen entscheiden;

- können geeignete rechtliche Rahmenbedingungen für den Einsatz von IKT-Systemen sowie für Projekte der System- und Softwareentwicklung konzipieren.

Lehrstoff:

IV. Jahrgang:

Auswirkungen des IKT-Einsatzes im betrieblichen und gesellschaftlichen Bereich, Akzeptanz; Zertifizierungen; Vertragsmanagement in Projekten; rechtliche Bestimmungen für Entwicklung und Nutzung von Software-Systemen; rechtliche sowie gesetzliche Vorgaben für den Betrieb von IKT-Systemen, Compliance.

V. Jahrgang:

Auswirkungen des IKT-Einsatzes im betrieblichen und gesellschaftlichen Bereich, Akzeptanz; ergonomische Richtlinien für den IKT-Einsatz; Zertifizierungen; Vertragsmanagement in Projekten; rechtliche Bestimmungen für Entwicklung und Nutzung von Software-Systemen; rechtskonforme Vergabe von Leistungen.

Kompetenzbereich "Projektpraxis":

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden

- können anhand von Fallstudien und Projekten geeignete Vorgehensweisen und Tools in Projekten beschreiben und erklären;

- können – ausgehend von Fallstudien und konkreten Projekten – Methoden und Werkzeuge des Projektmanagements, der Systemanalyse und Prozessanalyse sowie des Softwareengineerings anwenden;

- können – ausgehend von Fallstudien und Praxisprojekten – im Projektverlauf den geeigneten Einsatz von Methoden und Werkzeugen analysieren und interpretieren;

- können komplexe Projekte in ihrer inhaltlichen und methodischen Vielfalt – insbesondere mit externen Auftraggeber/innen und Partner/innen – im Bereich der Software- und Systementwicklung im Team erfolgreich initiieren, planen, durchführen, abschließen, dokumentieren und evaluieren.

Lehrstoff:

III. Jahrgang:

Projektorientierte Fallstudien zu Projektmanagement und Softwareentwicklungsprojekten.

IV. Jahrgang:

Selbständige Initiierung, Planung, Durchführung und Abschluss von komplexen Projekten; Projektevaluierung und Projektreflexion.

V. Jahrgang:

Projektorientierte Fallstudien zu Projektmanagement und Softwareentwicklungsprojekten; Projektorientierte Fallstudien zur Prozessmodellierung, Softwareentwicklung, Beschaffung und Betrieb von IKT-Systemen.

A.3 Verbindliche Übungen

14. SOZIAL- UND PERSONALKOMPETENZ

Siehe Anlage 1.

B. Pflichtpraktikum

Siehe Anlage 1.

C. Freigegenstände, Unverbindliche Übungen, Förderunterricht

Siehe Anlage 1.

1 Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann von dieser Stundentafel im Rahmen des Abschnittes III abgewichen werden. In Abstimmung mit dem Pflichtgegenstand Englisch sind ab dem III. Jahrgang zumindest 2 Wochenstunden pro Jahrgang aus den Abschnitten A.1 (ausgenommen Religion, Deutsch, Englisch) und A.2 in englischer Sprache zu unterrichten.

2 Einschließlich makroökonomischer Grundlagen.

3 Mit Übungen im Computerpraktikum im I. Jahrgang und Übungen in elektronischer Datenverarbeitung im II. Jahrgang, jeweils im Ausmaß der in Klammern beigefügten Wochenstunden. Die Lehrverpflichtungsgruppe IVa bezieht sich auf das Computerpraktikum; Teilung des Computerpraktikums in Schülergruppen wie im Pflichtgegenstand „Werkstätte“.

4 Mit Übungen in elektronischer Datenverarbeitung im Ausmaß der in Klammern beigefügten Wochenstunden.

5 Mit Übungen in elektronischer Datenverarbeitung im Ausmaß der in Klammern beigefügten Wochenstunden. Die Lehrverpflichtungsgruppe II bezieht sich auf den Kompetenzbereich "Endbenutzerwerkzeuge und Standardsoftware" der im I. und II. Jahrgang im Ausmaß von jeweils 2 Wochenstunden vorgesehen ist.

6 Mit Übungen im Laboratorium im II. Jahrgang und mit Übungen in elektronischer Datenverarbeitung im III. und IV. Jahrgang, jeweils im Ausmaß der in Klammern beigefügten Wochenstunden.

7 Die Lehrverpflichtungsgruppe III bezieht sich auf die Kompetenzbereiche "Recht" (im Ausmaß von 2 Wochenstunden im IV. Jahrgang) und "Unternehmensgründung und -auflösung" (im Ausmaß von 1 Wochenstunde im V. Jahrgang).

8 Mit Übungen sowie in Verbindung und inhaltlicher Abstimmung mit einem oder mehreren der in Abschnitt A.1 oder A.2 angeführten Pflichtgegenstände.

9 In Amtsschriften ist die Bezeichnung der Fremdsprache anzuführen.

10 Bei Bedarf parallel zum jeweiligen Pflichtgegenstand bis zu 16 Wochenstunden pro Schuljahr; Einstufung wie der entsprechende Pflichtgegenstand.