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Peers

Peergroup-Education: Kurzdarstellung

Im September 2004 startete ein einzigartiges Pilotprojekt in Niederösterreich zum Thema Suchtvorbeugung. Initiiert wurde das Projekt von der Landesschulinspektorin HR Mag. Adelinde Ronniger, finanziert wird es vom Jugendrotkreuz, ausgearbeitet wurde es von der Fachstelle für Suchtvorbeugung, dem schulpsychologischen Dienst des Landesschulrates für NÖ und zahlreichen speziell ausgebildeten Betreuungslehrern, die heute noch für die Durchführung verantwortlich sind. Pilotschulen sind die HLW St. Pölten, die HTBLuVA St. Pölten, die BAKIP St. Pölten und die HLF Krems. Mittlerweile haben aufgrund des nachweislichen Erfolges - der zur Fortführung des Projektes geführt hat - zahlreiche weitere Schulen (zB Gänserndorf, Zwettl, Horn) begonnen, nach diesem Konzept vorzugehen.

Ziel dieses Projektes ist es Peers auszubilden und somit das Thema Sucht einer breiteren Bevölkerung verständlich zu machen. Peers sind Gleichaltrige, sozial engagierte und akzeptierte MitschülerInnen die mit suchtpräventiven Gedanken und Strategien im Rahmen einer speziellen Ausbildung vertraut gemacht werden. Nachdem die Peers alle Workshops absolviert haben, arbeiten sie mit gleichaltrigen oder jüngeren SchülerInnen.

Es ist eine Tatsache, dass es Gleichaltrigen gerade in Bereichen, in denen es um Einstellungen und Werthaltungen geht, wesentlich leichter als Erwachsenen fällt, einen Zugang zur Klasse zu finden und meinungsbildend zu wirken. Derzeit gibt es 12 aktive Peers an der Abteilung EDVO.

Mag. Heidemarie Hollaus